Datenschutzerklärung
Welche Daten PRFL verarbeitet, wozu, auf welcher Grundlage und wie lange.
Stand: September 2026
Verantwortliche Stelle
Verantwortlich für die Datenverarbeitung bei PRFL ist Maximilian Meier, Hauptstraße 17, 51143 Köln-Porz, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Für Fragen zum Datenschutz, Auskunft oder Löschung erreichst du PRFL per E-Mail unter [email protected] oder über den PRFL-Discord-Server.
Wenn du die Seite nur aufrufst
Jeder Abruf hinterlässt einen Eintrag im Protokoll des Webservers: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Statuscode, übertragene Menge, Herkunftsseite und Browserkennung. Ohne das ließe sich ein Ausfall nicht finden und ein Angriff nicht von einem Besucherandrang unterscheiden.
- Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — das berechtigte Interesse an einem Betrieb, der sich beobachten und absichern lässt.
- Die Protokolle werden spätestens nach 14 Tagen gelöscht.
- Sie werden nicht mit einem Konto zusammengeführt und nicht zur Reichweitenmessung ausgewertet.
Vor dem Server steht Cloudflare als Zwischenschicht. Cloudflare sieht dabei jede Anfrage samt IP-Adresse und wehrt Überlastungsangriffe ab, bevor sie hier ankommen.
Anmeldung
Es gibt zwei Wege in ein Konto: über Discord oder mit E-Mail-Adresse und Passwort. Bei der Anmeldung über Discord erhält PRFL die Discord-Nutzerkennung, den Anzeigenamen, das Profilbild und die dort hinterlegte E-Mail-Adresse, um das Konto anzulegen und wiederzuerkennen.
- Bei einem Discord-Konto dient die E-Mail-Adresse allein dazu, das Konto zu erreichen — etwa bei einer Rückfrage zu einer Meldung oder vor einer Sperre. Angemeldet wird damit nicht.
- PRFL liest keine Nachrichten und verwaltet keine Server.
- Wer sich über Discord anmeldet, wird auf Wunsch zugleich in den PRFL-Server bei Discord aufgenommen. Die Erlaubnis dafür wird beim Anmelden ausdrücklich erfragt.
- Passwörter werden nur für Konten gespeichert, die mit E-Mail-Adresse angelegt wurden, und niemals im Klartext: gespeichert wird ein scrypt-Hash mit eigenem Zufallssalz. Ein Discord-Konto hat kein Passwort.
- Eine Anmeldung über Google oder Apple ist nicht vorgesehen.
Eine Registrierung mit E-Mail-Adresse wird erst zum Konto, wenn der zugeschickte Code eingegeben wird. Bis dahin liegen Adresse, Anzeigename und Passwort-Hash eine halbe Stunde lang getrennt vom Kontobestand und werden danach gelöscht. Ein Link zum Bestätigen gilt 24 Stunden, einer zum Zurücksetzen des Passworts eine Stunde.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: ohne diese Daten gibt es kein Konto und damit nichts, was PRFL für dich tun könnte.
Angemeldet bleiben
Nach dem Anmelden setzt PRFL ein Cookie namens prfl_session. Es enthält eine zufällige Kennung und sonst nichts — keinen Namen, keine Adresse, nichts, was sich ohne die Datenbank auflösen ließe. Skripte im Browser können es nicht lesen, und an fremde Seiten wird es nicht mitgeschickt.
- Zur Sitzung wird gespeichert, mit welcher Browserkennung sie begonnen wurde — damit sich eine fremde Sitzung im Zweifel erkennen lässt.
- Eine Sitzung läuft sieben Tage nach der letzten Nutzung ab, das Cookie selbst spätestens nach 180 Tagen.
- Abmelden löscht die Sitzung sofort, in der Datenbank wie im Browser.
- Daneben merkt sich der Browser einzelne Voreinstellungen der Oberfläche. Sie bleiben im Gerät und werden nicht übertragen.
Daneben setzt PRFL drei weitere Cookies, und keines davon verfolgt jemanden über Seiten hinweg:
- prfl_gesehen — welche Profile dieser Browser heute schon aufgerufen hat, damit ein Neuladen nicht ein zweites Mal zählt. Es steht nur eine Namensliste des heutigen Tages darin, es wird ausschließlich an /api/view mitgeschickt, und es verfällt nach 24 Stunden. Der Server legt nichts über den Browser ab; ohne das Cookie zählte jedes F5 erneut.
- prfl_postfach — die Anmeldung an einem Postfach unter mail.prfl.page, aufgebaut wie prfl_session und nur für Leute mit einer solchen Adresse.
- prfl_oauth_state und zwei Begleiter — zehn Minuten lang während einer Anmeldung über Discord, damit der Rückweg von Discord derselbe Vorgang ist wie der Hinweg. Danach sind sie weg.
Für diese Cookies wird keine Einwilligung eingeholt, weil sie nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG unbedingt erforderlich sind: ohne sie gäbe es keine Anmeldung, keinen sicheren Rückweg von Discord und keine Aufrufzahl, die diesen Namen verdient. Keines von ihnen liest Verhalten aus oder gibt etwas an Dritte weiter. Beim ersten Besuch weist ein Banner kurz darauf hin und verlinkt hierher — abzufragen gibt es dabei nichts, weil keines dieser Cookies eine Einwilligung braucht. Über den Link „Cookie notice“ im Footer lässt sich der Hinweis jederzeit erneut öffnen.
Profildaten
Alles, was auf einem öffentlichen Profil erscheint — Username, Anzeigename, Bio, Profilbild, Links, Medien und Designeinstellungen — wird von den Nutzenden selbst eingegeben und ist über die direkte Profiladresse öffentlich abrufbar. Hochgeladene Dateien liegen auf demselben Server wie die Seite und werden von dort ausgeliefert.
Ob ein Profil darüber hinaus gefunden werden darf, entscheidet ein Schalter in den Einstellungen. Ist er an, steht das Profil in der Sitemap für Suchmaschinen. Ist er aus, taucht es dort nicht auf und trägt für Suchmaschinen ein Verbotszeichen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ein öffentliches Profil ist der Zweck des Dienstes.
Reichweitenmessung
PRFL erhebt zwei Kennzahlen: Aufrufe eines Profils und Klicks auf einzelne Links, zusammengefasst pro Tag.
- Gespeichert wird nur, wie oft an einem Tag — keine IP-Adresse, kein Zeitpunkt je Besuch, kein Gerät.
- Es werden keine Länder-, Geräte- oder Browserdaten ausgewertet.
- Es werden keine Besucherprofile gebildet und keine Daten an Werbenetzwerke übermittelt.
- Es kommen keine Analyse-Dienste, keine Tracking-Pixel und keine Cookies von Dritten zum Einsatz. Das einzige beteiligte Cookie ist prfl_gesehen: eine Merkliste im Browser, damit dasselbe Profil am selben Tag nur einmal zählt — oben bei „Angemeldet bleiben" steht, was darin steht.
- Die Tageswerte bleiben, solange das Profil besteht, und verschwinden mit ihm.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Creator sollen sehen, ob ihre Links ankommen. Weil dabei nichts über einen einzelnen Besucher gespeichert wird, greift die Zählung nicht auf sein Gerät zu und braucht auch keine Einwilligung nach dem TDDDG.
Eingebettete Inhalte Dritter
Profile können Inhalte von YouTube, Twitch, Vimeo, Spotify, SoundCloud und Apple Music einbetten. Damit ein Player nicht ungefragt Daten überträgt, lädt PRFL ihn erst, wenn Besucherinnen und Besucher ihn ausdrücklich starten. Bis dahin wird nur eine Vorschau angezeigt und es besteht keine Verbindung zum jeweiligen Anbieter.
Wird ein Player gestartet, gelten zusätzlich die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters.
Profilbilder und Servericons aus Discord holt der Server und liefert sie unter der eigenen Adresse aus. Beim Betrachten eines Profils entsteht dadurch keine Verbindung deines Browsers zu Discord. Auch die Schriftarten werden mitgeliefert und nicht bei Google abgerufen.
An wen Daten weitergegeben werden
PRFL verkauft keine Daten. Weitergegeben wird nur, was ein Dienst braucht, um seine Aufgabe zu erfüllen:
- Discord (Discord Netherlands B.V., Discord Inc., USA) — für die Anmeldung, das Profilbild und den Beitritt zum Server, jeweils nur bei Nutzung dieses Weges.
- Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., Irland) — für den Kauf von Badges und Produkten im Creator Store. Die Zahlungsdaten werden dort eingegeben, nicht hier. Wer selbst einen Store betreibt, legt bei Stripe zusätzlich ein Connect-Konto für die Auszahlung an.
- Resend (Resend Inc., USA) — für Bestätigungs-, Kauf- und Passwortmails. Übermittelt werden Empfängeradresse und Inhalt der Nachricht.
- Cloudflare (Cloudflare Germany GmbH, Cloudflare Inc., USA) — als Zwischenschicht vor dem Server.
Bei den Anbietern in den USA stützt sich die Übermittlung auf einen Angemessenheitsbeschluss (EU-US Data Privacy Framework) beziehungsweise auf Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO.
Zusätzlich meldet PRFL jeden Kauf und jede Erstattung in einem internen Kanal des eigenen Discord-Servers: genannt werden Anzeigename beziehungsweise Discord-Konto, das gekaufte Badge, der Betrag und der Profillink. Lesen kann das nur, wer in diesem Kanal ist.
Käufe
Badges lassen sich kaufen. Die Zahlung läuft vollständig über Stripe — Kartennummer, Bankverbindung und Rechnungsadresse werden dort eingegeben und erreichen PRFL nie.
- In der Datenbank von PRFL stehen zu einem Kauf nur: Konto, Badge, Betrag, Währung, Status, Zeitpunkt und die Kennungen des Vorgangs bei Stripe.
- Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Zeile gäbe es keinen Nachweis, wem ein gekauftes Badge gehört.
- Wird das Konto gelöscht, verschwinden diese Zeilen mit. Die steuerlich aufzubewahrenden Belege liegen bei Stripe und bleiben dort so lange, wie das Gesetz es verlangt.
Creator Store
Wer einen eigenen Store eröffnet, kann darüber digitale Produkte verkaufen. Die Auszahlung läuft über ein eigenes Stripe-Connect-Konto: Bankverbindung, Geschäftsangaben und gegebenenfalls ein Identitätsnachweis werden dabei direkt bei Stripe eingegeben und erreichen PRFL nie. Gespeichert wird hier nur, ob das Konto bei Stripe zum Empfang von Zahlungen freigeschaltet ist.
- Zu einer Bestellung stehen in der Datenbank: Käuferkonto, Store, Produkt, Preis, Gebühr, Währung, Status und Zeitpunkt sowie die Kennungen des Vorgangs bei Stripe.
- Wird ein Produkt mit Lizenzschlüssel verkauft, entsteht dazu ein Schlüssel im Format PRFL-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX. Aktiviert das gekaufte Produkt ihn, speichert PRFL die von diesem Produkt gewählte Gerätekennung, um die zulässige Zahl an Aktivierungen durchzusetzen.
- Downloads laufen über ein Token, das nach Ablauf nicht mehr funktioniert. Bei jedem Abruf werden Zähler, Zeitpunkt und IP-Adresse zum Downloadeintrag gespeichert — anders als bei den Serverprotokollen oben, weil sich damit ein missbrauchtes Token von einem regulären Download unterscheiden lässt.
- Bewertungen zu einem Produkt darf nur abgeben, wer es bezahlt hat. Rating und Text werden zusammen mit Anzeigename und Username veröffentlicht — wie bei den übrigen Profildaten eine bewusste Handlung der bewertenden Person, keine automatische Verknüpfung.
- Eine Erstattung läuft wie bei Badges: Sie wird im Bestelldatensatz vermerkt, das Geld fließt über Stripe zurück.
Rechtsgrundlage für Bestellung, Lizenz und Download ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Daten ließe sich weder ein Kauf abschließen noch ein Download oder eine Aktivierung einer bestimmten Lizenz zuordnen. Für die IP-Adresse beim Download und die Gerätekennung bei der Aktivierung ist es zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: das berechtigte Interesse der Creator, ihre Downloads und Lizenzen vor Weitergabe an Unbefugte zu schützen.
Meldungen über ein Profil
Über das Meldeformular nimmt PRFL Hinweise auf Profile entgegen. Gespeichert werden die gemeldete Adresse, der gewählte Grund und der eingegebene Text — keine IP-Adresse und keine Angabe zur meldenden Person, sofern sie nicht selbst eine in den Text schreibt.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: eine Plattform muss Hinweisen auf rechtswidrige Inhalte nachgehen können. Eine Meldung bleibt gespeichert, solange der Fall bearbeitet wird und danach so lange, wie sie als Nachweis gegenüber der gemeldeten Person gebraucht wird.
Sicherheit
Anmeldung, Passwort-Zurücksetzen und einzelne öffentliche Abfragen sind in der Häufigkeit begrenzt. Dafür wird die IP-Adresse für wenige Minuten im Arbeitsspeicher gezählt und nicht in der Datenbank gespeichert; beim Neustart ist der Zähler leer. Ohne diese Grenze ließe sich ein Passwort beliebig oft raten und ein fremdes Postfach mit Mails fluten.
Handlungen der Administration — etwa eine Sperre, eine Erstattung oder ein vergebenes Badge — werden protokolliert, damit später nachvollziehbar ist, wer was getan hat. Rechtsgrundlage ist jeweils Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Löschen
Über die Einstellungen lässt sich das Konto samt Profil jederzeit vollständig löschen. Mit dem Konto gehen Profil, Blöcke, hochgeladene Dateien, Sitzungen, Badges, Zählwerte und Kaufzeilen.
- Nicht mitgelöscht werden Meldungen anderer über dein Profil und Protokolleinträge über Handlungen der Administration.
- Betreibst du einen Store im Creator Store und hat er bereits Bestellungen oder Auszahlungen, lässt sich das Konto aus buchhalterischen Gründen nicht selbständig löschen — wende dich in diesem Fall an den Support.
- Belege bei Stripe und versendete Mails bei Resend unterliegen den Fristen dieser Anbieter.
- Serverprotokolle laufen mit der Rotation aus, spätestens nach 14 Tagen.
Deine Rechte
- Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten Daten
- Berichtigung unrichtiger Daten
- Löschung, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht
- Einschränkung der Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit
- Widerspruch gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen
- Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde
Ein Konto lässt sich ohne Rückfrage selbst löschen. Für alles andere braucht es einen Kontaktweg — er steht oben noch aus.